Einsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit


 
Ein autobiographisches Zwischending
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Einsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit (Taschenbuch) „Einsteins Traum" (1993) liegt zwischen Hawkings beiden Hauptwerken „Kurze Geschichte der Zeit" (1988) und dem „Universum in der Nussschale" (2001). Es kommt jedoch bei weitem nicht an diese heran, und erfüllt dennoch mehrere Funktionen. Die positive ist sicherlich die, dass sich die Leser nach der „Kurzen Geschichte" auch für den Menschen Hawking interessiert haben. Diese Suchenden werden in „Einsteins Traum" bedient, denn Hawking (*1942) erzählt in etwa der Hälfte des Buches auf nette Art Autobiographisches - seinen interessanten Werdegang, das Erkennen seiner zunächst als tödlich diagnostizierten Krankheit, Hoffnung durch die Hochzeit mit Jane Wild, seine 3 Kinder - und seine Lieblings-Schallplatten. In der zweiten Hälfte werden Hawkings wichtigste Erkenntnisse und Überlegungen zum Kosmos, insbes. die Urknall-Theorie, Schwarze Löcher, Universaltheorie, nochmals zusammengefasst, sozusagen als kurze Geschichte der „Kurzen Geschichte".

Und damit ist die weitere Funktion dieses Buches angesprochen: 5 Jahre nach dem Hype um die „Kurze Geschichte" musste eine gewisse Nachfrage nach Hawking gestillt werden. Und da in dieser kurzen Zeit wenig bahnbrechende neue Erkenntnisse hinzugekommen waren, ist dieses Werk eine Art Lückenfüller auf dem Weg zur „Nussschale". Das wird noch dadurch verstärkt, dass es sich nur um eine Zusammenstellung von Reden und Essays aus den Jahren 1976-92 handelt, die sich teilweise auch noch überschneiden. Fazit: für Neu-Einsteiger in die Kosmologie eine nette Einführung, da sehr persönlich, sehr kurz und - relativ - leicht verdaulich. Für Kenner seiner Werke nur eine Wiederholung.

An dieser Stelle möchte ich auf die Biographie namens „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr.Feynman" des angesprochenen Nobelpreisträgers hinweisen. Richard Feynman (1918-1988) machte sich mit der Quantentheorie einen Namen, mit deren Unbestimmtheits- bzw. Zufallsprinzip sich Einstein nie anfreunden konnte („Gott würfelt nicht"). Hawkings bzw. der Kosmo-Physiker wichtigstes Ziel ist seit Jahren die Verknüpfung von Einsteins klassischer Relativitätstheorie für den Makrokosmos mit der Quantentheorie des Mikrokosmos zu einer Universaltheorie. Feynman ist daher ein wichtiges Bindeglied zwischen Einstein und Hawking, und seine Biographie witzig geschrieben und lesenswert.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 1. März 2004
Kundenrezensionen:
3. Für die, die mehr über Stephen Hawking erfahren möchten...
2. Ein autobiographisches Zwischending (die aktuell angezeigte Rezension)
1. e=mc^2
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